Auftraggeber: Rems-Murr-Kliniken GmbH, Waiblingen
Bauzeit: Oktober 2009 - Februar 2011
Beschreibung des Bauvorhabens:
Der Gebäudekomplex besteht aus einem Hauptgebäude und einem Werkstattgebäude. Das Hauptgebäude besteht aus 1 UG und bis zu 5 überirdischen Geschossen. Während der Gebäudegrundriss bis zum 1. OG zusammenhängend ist, teilt er sich ab dem 2. OG in drei aufgehende Pavillons mit verschiedener Geschossanzahl auf. Auf einem Pavillon befindet sich ein Hubschrauberlandeplatz. Zwischen den Pavillons befindet sich eine Piazza, der dem Gebäudekomplex ein unverwechselbares Gesicht gibt.
Besonderheiten:
- Gründung auf 1.000 Pfählen
- UG als WU-Konstruktion
- Grundleitungen liegen in der Bodenplatte
- LEONHARD WEISS fertigt die Bewehrungspläne
- mächtige Unterzüge in Stahlverbundkonstruktion
- 60.000 cbm Beton
- 7.500 t Betonstahl
- Zeitweise 9 Hochbaukräne und zirka 150 Mann auf der Baustelle

Auftraggeber: Freistaat Bayern, Bayrisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Bauzeit: Juni 2009 - Dezember 2010
Restarbeiten bis November 2011
Beschreibung des Bauvorhabens:
Der Neubau des OP-Zentrums im Klinikum Großhadern beherbergt die neue Notaufnahme, das Ambulante Operieren und eine Tagesklinik. Die ersten drei Obergeschosse sind für die 32 OP-Säle und die 70 Intensivbetten vorgesehen. Die Untergeschosse sind für die Zentralsterilisation und, wie auch das 4. Obergeschoss, für die Haustechnik. Die Erschließung aus dem Bestand erfolgt über insgesamt 16 Brücken.
Abmessungen 160 m x 60 m, 2 Unter- und 4 Obergeschosse, 30.000 cbm Beton, 110.000 qm Schalung, 3.700 t Betonstahl.
Besonderheiten:
Konventionelle Stahlbetonskelettbauweise; in Querrichtung fugenlos mit von den Decken abgetrennten Aufzugsschächten und Treppenhäuser.

Auftraggeber: Landkreis Esslingen Klinikum Kirchheim-Nürtingen
Bauzeit: März 2007 - Februar 2008
Beschreibung des Bauvorhabens:
Der Neubau des Klinikums in Nürtingen wurde auf einer 18.500 qm großen Fläche in Stahlbeton-Bauweise in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Krankenhaus erstellt. Er besteht aus zwei Untergeschossen, einem Erdgeschoss und bis zu 4 Obergeschossen. Die Klinik bietet nach der Fertigstellung unter anderem Platz für rund 300 Betten und 6 Operationssäle.
Besonderheiten:
Pfahlgründung (Kombination Bohr-/Rammpfähle), Geothermie zum Heizen und Kühlen des Gebäudes, hohe Anforderungen an die Ebenheit, Krankenhausbetrieb mit entsprechenden Einschränkungen, großes Baufeld und kurze Bauzeit.

Auftraggeber: Landeshauptstadt Stuttgart Hochbauamt, Stuttgart
Bauzeit: 8 Monate, 2005 - 2006
Besonderheiten:
Der Neubau des Versorgungszentrums für das Klinikum Stuttgart beinhaltet Lagerbereiche, eine Großküche, eine zentrale Apotheke, Schulungsbereiche für das Krankenhauspersonal sowie eine Kindertagesstätte.
Das 1. UG, das EG und das 1. OG sind in Sockelbauweise ausgeführt mit drei Einzelkuben als Pavillons für Schulen und den Kindergarten im 2. OG bis teilweise zum 4. OG. Baugrube mit teilweise 4 Ankerlagen.

Auftraggeber: Main-Kinzig-Kliniken GmbH, Gelnhausen
Erdbauarbeiten, Kanalarbeiten und Rohbauarbeiten TG, EG und 5. Obergeschosse. Anbindung des Neubau Psychiatrie an das historische Bestandsgebäude inkl. zugehörige Arbeiten am Bestand.

Auftraggeber: Dr. Mildred Scheel Stiftung, Bonn
Bauzeit: April 2008 - März 2009
Gebäudenutzung:
Nutzer sind das Deutsche Krebsforschungsinstitutes, Universitätsklinikum Heidelberg sowie die Thoraxklinik Heidelberg. Ziel ist es mit einem streng interdisziplinären Diagnose- und Behandlungsangebot den klinischen Standard der Betreuung zu verbessern. Weiterhin erfolgt auch eine Forschung im angeschlossenen Laborbereich. Dies soll eine schnellere Nutzung und Einbindung von Forschungsergebnissen in die Behandlung bewirken.
Gebäudeeckdaten:
Grundrissabmessungen von 90 x 50 m mit Sprüngen in den einzelnen Geschossen. Es wurden 6 Ebenen hergestellt von E98 (-10,50 m) bis E03 (+13,50 m), 2 Untergeschosse, Erdgeschoss und 3 Obergeschosse (Ausnahme Labor nur 2).
Ebene 98 ist ein unterkellerter Teilbereich und dient der Anbindung an die Zentrale Versorgung, die vollautomatisch die einzelnen Gebäude des Uniklinikums beliefert. Stahlbetonwandscheiben, -stützen und –decken mit erhöhten Anforderungen als SB 4. Im Wandbereich mit Brettschalung und im Deckenbereich als glatte Schalung, ebenso für Stützen.
Besonderheiten:
Im Gebäudemittelteil war ein Atrium über alle Geschosse herzustellen, wobei sich der Luftraumgrundriss von Ebene zu Ebene verschiebt und in Dachebene mit einem dreiteiligen geneigten Dachfaltwerk (ähnlich der Oper in Sydney) abschließt.
- 6-geschossiger Klinik- und Universitätsbau
- Geschossfläche 10.535 qm
- 14.000 cbm Beton
- 900 t Rundstahl
- 550 t LIMA
- 2.410 qm Bürofläche
- 1.750 qm Klinik- und Laborfläche

Auftraggeber: Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz Darmstadt
Bauzeit: März - November 2004
Besonderheiten:
Das Gebäude ist einer Blüte "Prima Flora" nachempfunden. Der Lichthof in der Mitte durchdringt sämtliche Deckenebenen. Die elliptischen Betonbrüstungen die den Lichthof begrenzen, sind zwischen 3 Grad und 25 Grad geneigt und fluchten über alle Geschoss hinweg.

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