Inspirierende Architektur für Studenten
Auftraggeber: Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, Frankfurt am Main
Rechts- und Wirtschaftswissenschaften:
Baujahr: 2006 - 2008
BRI: 133.000 cbm / BGF: 30.000 qm / Grundfläche 7.000 qm
Das Gebäude besteht aus einem Tiefgeschoss mit Bibliothek und Leseräumen sowie einem Erd- und mit vier Obergeschossen. Hierbei beinhaltet das Erdgeschoss ebenfalls Teile der Bibliothek sowie das Cafe. In den Obergeschossen sind Seminarräume und wissenschaftliche Büroräume. Die Fassadenstützen, zirka 2.000 Stück, wurden mit örtlich erstellten Fertigteilen gebaut. Hierdurch konnte eine höhere Qualität und eine beschleunigte Fertigstellung erreicht werden.
Hörsaalzentrum
Baujahr: 2006 - 2008
BGF: 12.000 qm / Grundfläche 3.400 qm
Das Gebäude besteht aus mehreren Hörsälen, von 160 bis 1.200 Plätzen und einem Cafe. Beim Haupthörsaal mit 1.200 Plätzen spannt die Decke über eine Länge von 36 m unterstützungsfrei. Um diese Spannweite zu ermöglichen, wurden Stahlfachwerkträger mit einer Höhe von neun Metern und einer Länge von 36 m geplant. Hier wurden in drei Ebenen Geschossdecken einbetoniert. Diese dienten zum Einen zur Ermöglichung einer stützenlosen Bauweise und zum Anderen ergaben sich hierdurch zwei darüberliegende Deckenbereiche zur Unterbringung der Technik des Gebäudes, da keine Unterkellerung geplant wurde.
Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften
Baujahr: 2009 - 2011
BRI: 290.000 cbm / BGF: 71.800 qm
Das Gebäude besteht aus zwei oberirdischen Bauteilen, die durch ein gemeinsames, zweigeschossiges, unterirdisches Bauteil verbunden sind. Die zwei Untergeschosse sind im Grundriss L-förmig, deren größte Länge beträgt 153 m die größte Breite beträgt 117 m, die äußeren Kanten umschließen eine Grundfläche von 14.000 qm.
Das Gebäude ist auf einer 1,20 m – in Teilbereichen bis zu 1,60 m - starken WU-Bodenplatte gegründet. Die Außenwandkonstruktion besteht aus 2.000 auf der Baustelle produzierten Fertigteilstützen. In den Decken 2. UG bis EG kamen aufgrund eines zu den Obergeschossen verspringenden Stützenrasters 260 t Stahlverbundträger zur Lastverteilung und Lasteinleitung in die Bodenplatte zur Ausführung. Ein vor Ort aufgefundener Turm aus dem Mittelalter wurde in die Bibliothek integriert. Im Foyerbereich des GE-Gebäudes wurden 800 qm Wände in weißem Sichtbeton hergestellt. Diese Flächen wurden größtenteils gestockt, in Teilbereichen schariert und geschliffen.