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Öffentliche Gebäude

Schnelleinstieg

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Technische Universität, München

Mehr Raum für die Uni

Auftraggeber: Staatliches Bauamt München 2
Bauzeit: März 2010 - Februar 2011

Beschreibung des Bauvorhabens:
Das Bauvorhaben befand sich im Nordosten Münchens und liegt in der Universitätsstadt Garching, innerhalb des Campus der Technischen Universität München. Der Neubau ist unterkellert und erhielt 3 bzw. 4 Obergeschosse.
Das oberste Geschoss wird als Technikgeschoss genutzt. Der Baukörper erstreckt sich in der Länge auf 92 m und in der Breite auf 54 m und besteht aus zwei Längstrakten sowie stirnseitigen Quertrakten, die einen begrünten Innenhof mit knapp 1.000 qm umschließen.

Besonderheiten:
Vorgespannte Kragdecken, vorgehängte anthrazit eingefärbte Stahlbetonfertigteile, Sichtbeton Klasse 3 gemäß Merkblatt für Wände und Decken.

 

 

 

Hochschule Film und Fernsehen/Staatl. Museum für Ägyptische Kunst

Anspruchsvolles Bauvorhaben mit interessantem Innenleben

Auftraggeber: Land Bayern, vertreten durch Staatliches Bauamt 2, München
Bauzeit: September 2007 - Juni 2009

Beschreibung des Bauvorhabens:
Das unterirdisch angeordnete Museum wird durch langgestreckte hallenartige Räume geprägt. Die Ausführung der Wände, Decken und Ausstellungsvitrinen erfolgte mit schwarz eingefärbtem Beton, Sichtbetonklasse 2 als WU-Konstruktion.

Den Eingangsbereich zum Museum überragt das 20 m hohe Portal mit ocker eingefärbtem Beton und farbigem Zuschlag, sichtbar bleibenden Schüttlagen und gestockter Oberfläche.

Die Hochschule unterteilt sich in zwei Bereiche - den fast fensterlosen Sockelbereich mit ocker eingefärbten Sichtbeton (gestockt) und dem aufgesetzten Glaskörper. Getragen wird der Glaskörper von zwei Stahlbeton-Verbundfachwerkträgern 150 x 10 m,  die das Foyer, Kino und die Studios überspannen.

- Abmessungen 150 m x 40 m
- 2 Unter- und 5 Obergeschosse
- 35.000 cbm Beton
- 110.000 qm Schalung
- 4.900 t Betonstahl

 

 

 

Raumfahrtzentrum Baden-Württemberg in Stuttgart-Vaihingen

Neues Forum für Wissenschaft, Industrie und Öffentlichkeit

Auftraggeber: Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Bauzeit: Oktober 2009 - April 2010

Beschreibung des Bauvorhabens:
Mit dem Raumfahrtzentrum Baden-Württemberg entstand ein Forum für Wissenschaft, Industrie sowie Öffentlichkeit, in dem der Technologietransfer zwischen allen Beteiligten forciert werden soll.
Das Bauvorhaben gliederte sich in ein 3-geschossiges Institutsgebäude und einen Versorgungskanal, der die Verbindung zu einem bereits bestehenden Hochschulgebäude herstellt.
BGF: 3.250 qm
BRI: 12.650 cbm

Besonderheiten:
Die Architektur des Bauvorhabens passt sich an die vorhandene Topographie und Straßenführung an. So entstand ein Gebäude mit außergewöhnlicher Geometrie. Die Konturen sind im Grundriss gekrümmt.

Betonarbeiten in Sichtbeton der Klasse SB 3. Heizung bzw. Kühlung über Geothermiebohrungen. Betonkernaktivierung.

 

 

 

Hauptfeuerwache in Esslingen

Neue Heimat für die Feuerwehr

Auftraggeber: Stadt Esslingen
Bauzeit: Juni 2006 - April 2007

Beschreibung des Bauvorhabens:
Das Gebäude hat Nutzfläche von 4.200 qm. Im Untergeschoss befinden sich eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen und die kleine Fahrzeughalle. Der Hauptzugang zur Feuerwache im Erdgeschoss, mit der großen Fahrzeughalle mit 12 Stellplätzen und der KFZ – Werkstatt, befindet sich in den Pulverwiesen. Im Zwischengeschoss befinden sich Gymnastikräume, Elektro- und Funkwerkstätten, Lagerflächen, Technikräume und der Bereich der Jugendfeuerwehr. Im 1. OG sind weitgehend Schulungs- und Mehrzweckräume der Hauptamtlichen angesiedelt. Im 2. OG wurde die gemeinsame Leitstelle der Feuerwehr und des DRK eingerichtet.

An der östlichen Stirnseite des 80 m langen und 30 m breiten fünfstöckigen Flachdachbaues wurde in Sichtbeton noch ein 26 m hoher Schlauchtrocken- und Übungsturm errichtet.

 

 

 

Campus Westend in Frankfurt

Inspirierende Architektur für Studenten

Auftraggeber: Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, Frankfurt am Main

Rechts- und Wirtschaftswissenschaften:
Baujahr: 2006 - 2008
BRI: 133.000 cbm / BGF: 30.000 qm / Grundfläche 7.000 qm

Das Gebäude besteht aus einem Tiefgeschoss mit Bibliothek und Leseräumen sowie einem Erd- und mit vier Obergeschossen. Hierbei beinhaltet das Erdgeschoss ebenfalls Teile der Bibliothek sowie das Cafe. In den Obergeschossen sind Seminarräume und wissenschaftliche Büroräume. Die Fassadenstützen, zirka 2.000 Stück, wurden mit örtlich erstellten Fertigteilen gebaut. Hierdurch konnte eine höhere Qualität und eine beschleunigte Fertigstellung erreicht werden.

Hörsaalzentrum
Baujahr: 2006 - 2008
BGF: 12.000 qm / Grundfläche 3.400 qm

Das Gebäude besteht aus mehreren Hörsälen, von 160 bis 1.200 Plätzen und einem Cafe. Beim Haupthörsaal mit 1.200 Plätzen spannt die Decke über eine Länge von 36 m unterstützungsfrei. Um diese Spannweite zu ermöglichen, wurden Stahlfachwerkträger mit einer Höhe von neun Metern und einer Länge von 36 m geplant. Hier wurden in drei Ebenen Geschossdecken einbetoniert. Diese dienten zum Einen zur Ermöglichung einer stützenlosen Bauweise und zum Anderen ergaben sich hierdurch zwei darüberliegende Deckenbereiche zur Unterbringung der Technik des Gebäudes, da keine Unterkellerung geplant wurde.

Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften
Baujahr: 2009 - 2011
BRI: 290.000 cbm / BGF: 71.800 qm

Das Gebäude besteht aus zwei oberirdischen Bauteilen, die durch ein gemeinsames, zweigeschossiges, unterirdisches Bauteil verbunden sind. Die zwei Untergeschosse sind im Grundriss L-förmig, deren größte Länge beträgt 153 m die größte Breite beträgt 117 m, die äußeren Kanten umschließen eine Grundfläche von 14.000 qm.

Das Gebäude ist auf einer 1,20 m – in Teilbereichen bis zu 1,60 m - starken WU-Bodenplatte gegründet. Die Außenwandkonstruktion besteht aus 2.000 auf der Baustelle produzierten Fertigteilstützen. In den Decken 2. UG bis EG kamen aufgrund eines zu den Obergeschossen verspringenden Stützenrasters 260 t Stahlverbundträger zur Lastverteilung und Lasteinleitung in die Bodenplatte zur Ausführung. Ein vor Ort aufgefundener Turm aus dem Mittelalter wurde in die Bibliothek integriert. Im Foyerbereich des GE-Gebäudes wurden 800 qm Wände in weißem Sichtbeton hergestellt. Diese Flächen wurden größtenteils gestockt, in Teilbereichen schariert und geschliffen.

 

 

 

Fraunhofer Institutsgebäude in Erlangen

Neuer Raum für neue Ideen

Auftraggeber: Fraunhofer-Gesellschaft, München
Bauzeit: Juli 2006 - April 2007

Neubau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes mit 4 Obergeschossen sowie mit Lager- und Technikräumen im 1. und 2. UG.
Das Gebäude wurde in Stahlbeton-Skelettbauweise, bestehend aus Flachdecken, Stützen, Wänden, aussteifenden Kernen und tragenden Brüstungen erstellt.

- Volumen Gebäude: 60.000 cbm
- Grundrissfläche: 15.000 qm
- Stahl: 1.200 t
- Beton: 10.000 cbm

 

 

 

Biologicum in Frankfurt

Wissenschaft in neuen Räumen

Auftraggeber: Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, Frankfurt am Main
Baujahr: 2008 - 2009
BRI: 105.000 cbm / BGF: 25.785 qm

Der Gebäudekomplex gliedert sich in vier 7-geschossigen Flügelbauten (1. UG bis 3. OG als Vollgeschosse, 2. UG und Technikzentrale als Teilgeschosse). Die östlichen Giebelseiten der Flügelbauten sind durch eine Magistrale verbunden, im Südosten schließt ein 5-geschossiges Tierhaus an. Die Wände und Zwischendecken der Magistrale wurden komplett in rotem Sichtbeton SB4 hergestellt.

Die Grundrissabmessungen der gesamten Baumaßnahme betragen 139,40 x 65,40 m. Die Bauhöhe ist 23,75 m von der Bodenplatte bis zur Decke über 3. OG. Das Dach des Flügelbaus A kragt an der Nordseite des Gebäudekomplexes bis zu 10 m aus. Realisiert wird die Auskragung über eine Einspannung in die Decke über 3. OG des Flügelbaus und einer wandartigen Unterstützung. Zur Reduktion der Verformungen wird der auskragende Deckenteil bereichsweise vorgespannt.