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Verkehrswegebau

Schnelleinstieg

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Neubau S-Bahn-Haltepunkt Friedenheimer Brücke

Für mehr Mobilität in Bayerns Hauptstadt

Auftraggeber: Deutsche Bahn AG, München
Bauzeit: März 2008 - November 2009

Beschreibung des Bauvorhabens:
Im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungsprojektes „Neue Münchener Adressen“ wurde auf dem ehemaligen Rangierbahnareal ein neues Münchener Stadtquartier für rund 6.000 Bewohner und 6.000 Beschäftigte erschlossen.
Hierzu war es erforderlich, einen kompletten neuen S-Bahn–Haltepunkt zu bauen. Dieser wurde an der Stammstrecke zwischen der Donnersberger Brücke und dem Stadtteil Laim realisiert. Als Anbindung zur Friedenheimer Brücke erhielt der neue Haltepunkt zwei Treppenanlagen und einen Aufzug.

Besonderheiten:
Bau eines Haltepunktes an der Hauptstrecke der S-Bahn direkt vor dem Hauptbahnhof mit sehr hohem bahnbetrieblichem Aufkommen. Herstellung der Betontreppenanlagen und des Aufzuges in Sichtbetonklasse 3, mit direkt angrenzenden Gleisen, welche unter Betrieb stehen.

 

 

 

N1 / N7 in Winterthur, Schweiz (ARGE)

Schnelle Schweizer Verbindungstraße

Auftraggeber: Baudirektion Kanton Zürich, vertreten durch das Bundesamt für Straßen ASTRA, Filiale Winterthur (Schweiz)
Bauzeit: März 2009 - Juni 2012

Beschreibung des Bauvorhabens:
Ausbau der N1 / N7 zwischen Winterthur und Matzingen bzw. Frauenfeld. Ertüchtigung und Sanierung von 34 Brückenbauwerken und 9 Werkleitungskanälen.

Besonderheiten:
Bauen unter Verkehr

 

 

 

Ausbau der 4-gleisigen Strecke Augsburg – Olching (ARGE Haspelmoor)

Anpassungen an erhöhtes Verkehrsaufkommen

Auftraggeber: DB Projektbau, Richelstraße 3, München
Bauzeit: März - Dezember 2008, Juli - September 2009

Beschreibung des Bauvorhabens:
Das Bauvorhaben umfasste fünf Einzelbaustellen. Eine Straßenbrücke über die Eisenbahnstrecke München - Augsburg. Eine Eisenbahnüberführung für einen Wirtschaftsweg und drei Durchlassbauwerke für Bachläufe. Die Länge der gesamten Baumaßnahme umfasste fast 3 km.

Besonderheiten:
Der Bahnbetrieb musste bis auf kurze Sperrpausen ständig aufrecht erhalten werden. Arbeiten fanden in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Argepartner, Firma Leitenmaier, statt.

 

 

 

Neubaustrecke Köln - Rhein/Main, Los A (ARGE)

Bauen für die Schnellbahnstrecke

Auftraggeber: Bau-Projekt GmbH, Frankfurt am Main
Bauzeit: 1999 bis 2002

Besonderheiten:
Streckenlänge zirka 40 km mit 100 Bauwerken.

 

 

 

B 535, Tunnel Schwetzingen-Plankstadt

Anspruchsvoller Tunnelbau

Auftraggeber: Regierungspräsidium Karlsruhe, Dienstsitz Heidelberg, Heidelberg-Wieblingen
Baujahr: 2008 - 2009 (18 Monate)

Besonderheiten:
Im Rahmen des Straßenneubaus für die Ortsumgehung B 535 Schwetzingen-Plankstadt wurde die Führung der Straße in einem oberflächennahen Tunnel erforderlich.

-Tunnel mit zwei Röhren „nördliche Röhre“ Länge= 650 m; „südliche Röhre“ Länge= 450 m. Die lichte Weite beträgt 9,50 m je Tunnelröhre, die Abschnittslängen der Tunnelblöcke betragen in der Regel 10 m
- 180 m Betonstützwände im Anschluss an den Tunnel
- Betriebsgebäude
- Havariebecken mit Sedimentationsanlage
- Hinterfüllung und Überschüttung des Tunnels
- Lärmschutzwälle vor und nach dem Tunnel
- Lärmschutzwand entlang der bereits hergestellten neuen L543
- Entwässerungseinrichtungen und kompletter Straßenbau innerhalb und außerhalb des Tunnels
- Beton 40.000 cbm (pro Block rund 600 cbm)
- Betonstahl 3.800 t

 

 

 

Frankfurt, Rollwegbrücke Ost 2 Fraport

Schnelle Verbindungen für Deutschlands größten Flughafen

Auftraggeber: Fraport AG, Frankfurt
Bauzeit: November 2009 - voraussichtlich Mai 2011

Beschreibung des Bauvorhabens:
Im Zuge des Ausbauprogramms Flughafen Frankfurt wird die Landebahn Nord-West errichtet. Diese wird nördlich der gebündelten Verkehrswege Bundesautobahn BAB A3, ICE-Strecke Frankfurt-Köln und Airportring Fraport hergestellt.

Zur Überquerung der Verkehrswege werden die Rollwegbrücken errichtet. Diese befinden sich im Osten und im Westen.

LEONHARD WEISS erstellt die Rollbrücke Ost 2, die den 4-spurigen Airportring am Flughafen Frankfurt überspannt, als unterführten Verkehrsweg und die Zufahrt der Flugzeuge auf das Vorfeld erlaubt.

Besonderheiten:
Die Arbeiten erfolgen unter laufendem Verkehr des Airportringes und des angrenzenden Geländes Lufthansa Cargo.
Das Versetzen der vorgespannten Fertigteilträger (Länge 25,50 m; Gewicht 70 t) erfolgte in 3 Abschnitten unter Vollsperrung des Airportringes mit einem 500 t Autokran.
Herstellung der jeweils 220 m langen und bis zu 7 m hohen Widerlagerwände in Taktabschnitten von bis zu 16 m.
Hohe Anforderung an die Maßgenauigkeit der Bewehrungsanschlüsse von Widerlagerwand und Fertigteil, die mit maximalen Abständen von 2 cm ineinander greifen zur Herstellung der biegesteifen Rahmenecke.
Kontinuierliche Höhenänderungen der Widerlagerwände auf gegenüberliegenden Wandabschnitten, zur Ausbildung der Gefällesituation infolge der geneigten Gradiente. Dies musste in der Fertigteilbewehrung des späteren Aufbetons ebenfalls berücksichtigt werden.

Abschnittsweise Herstellung und Inbetriebnahme der Rollwegbrücke gemäß den Anforderungen der „Richtlinie zur Ausführung von Bauwerken in Tunnelbauweise“ nach 80 m einschließlich der gesamten technischen Ausstattung, Feuerlösch- und Notrufeinrichtung.