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    Ingenieurhoch- / Ingenieurtiefbau

Neubau Thünen Institut Bremerhaven

Auftraggeber: Bundesbau bei Immobilien Bremen AöR, Bremen
Bauzeit: 12 Monate Baujahr: 2015 - 2016

Das Gebäude hat fünf Vollgeschosse und ein zurückspringendes Dachgeschoss. Die Höhe ist bis ca. 26,60 m über Geländeniveau. Die Grundrissfläche im Erdgeschoss beträgt in der Länge 86,40 und in der Breite 47,70 m. Das 1. OG ist teilweise zurückgesetzt mit vorgelagerten Terrassen. Die Obergeschosse 2 - 4 haben weitere Rücksprünge und Innenhöfe. Auf den Dachebenen des 4. und 5. OG befinden sich zurück gesetzte Einhausungen.

BESONDERHEITEN

Stahlbetonskelettbauweise auf 340 Pfählen gegründet, diese sind mit Geothermieleitungen belegt. Der Haupteingangsbereich ist ein 2-geschossiges, stützenfrei gehaltenes Foyer. Die Lasten aus den darüber liegenden Geschossen werden über einen Verbundträgerrost mit Spannweiten von 12 x 16 m abgefangen. Die Laborbereiche sind mit strahlungsarmem Beton hergestellt, welcher strenge Grenzwerte in Bezug auf Radioaktivität einhalten musste. Hierbei mussten diverse Betonrezepturen getestet werden. Der Betoneinbau wurde durch ein entsprechendes Labor und den späteren Nutzer überwacht.

MASSEN

Stahl 1.200 t, Beton 10.300 cbm davon 220 cbm strahlungsarmer Beton, Geothermieleitung 7.000 m, Elektroleerrohr 5.500 m, BRI 67.200 cbm

Neubau Bürger und Medienzentrum Stuttgart

Auftraggeber: Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Stuttgart
Bauzeit: 5 Monate Baujahr: 2015

Neben dem Landtag wurde ein neues Bürger- und Medienzentrum geschaffen. Dies soll den Bürgern als Anlaufstelle für politische und geschichtliche Sachverhalte dienen. Des Weiteren soll im Außenbereich ein Ort der Zusammenkunft und des Verweilens entstehen. Im Zuge des Umbaus des bestehenden Landtages wird die Pressabteilung und die Öffentlichkeitsarbeit im neuen Bürgen- und Medienzentrum ausgegliedert.

BESONDERHEITEN

Direkte Bebauung an den bestehenden Landtag. Hohe Anforderungen an die Sichtbetonqualität. Zum ersten Mal wurde durch den Ingenieurbau Göppingen ein Projekt in OSB-Sichtbetonqualität realisiert. Großer Koordinationsaufwand, da der bestehende Landtag zeitgleich umgebaut wurde. Die Entwässerungs- und Teichleitungen in und unter dem Gebäude waren sehr aufwendig.

MASSEN

Stahl 437 t
Beton 3.780 cbm

Neubau Berufs- und Technologiezentrum mit Tiefgarage Augsburg

Auftraggeber: Handwerkskammer für Schwaben, Augsburg
Bauzeit: 8 Monate Baujahr: 2015
Das Projekt ist ein Ersatzneubau zu den bestehenden Unterrichts- und Werkstattgebäuden. Das Gebäude ist vollflächig dreigeschossig konzipiert, mit einer Teilunterkellerung für Tiefgarage und Technikräumen. Die Systemabmessungen betragen 41 x 46 x 15 m (LxBxH). Die gesamte Baumaßnahme wird in zwei gesondert ausgeschriebenen Bauabschnitten durchgeführt. Leonhard Weiss hat die Rohbauarbeiten BA 1 ausgeführt.

BESONDERHEITEN

Das gesamte Untergeschoss musste aufgrund des hohen Grundwasserstandes komplett in WU-Bauweise mit einem Rechenwert der Rissbreite von 0,15 mm errichtet werden. Des Weiteren war es erforderlich, aufgrund der hohen Verkehrslasten in den Obergeschossen, fünf Geschossdecken mit Monolitzenankern (bis zu 6 Litzen je Spannglied) vorzuspannen. Die Sichtbetonanforderung SB3 galt für zwei Treppenhäuser sowie für die Aufzugswände und alle Stützen in den oberen Geschossen. Für den bauseitigen Rückbau der Spundwand war die Befahrung der Decke über UG durch einen Mobilkran erforderlich. Hierfür wurde durch uns im UG die Notunterstützung unter den Abpratzpunkten des Mobilkrans errichtet.

MASSEN

Stahl ca. 930 t, Beton ca.5.800 cbm, BRI nach DIN 277 ca. 31.318 cbm, BGF nach DIN 277 ca. 7.367 qm

Studien-/Konferenzzentrum Schloss Mannheim

Auftraggeber: Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim und Heidelberg, Mannheim
Bauzeit: 12 Monate Baujahr: November 2015 – November 2016

Bei der Erweiterung der Mannheim Business School am Mannheimer Schloss entsteht unterirdisch ein neues Studienzentrum mit zwei halbrunden Hörsälen. Der Entwurf des Architekturbüros schneider+schumacher öffnet sich über einen muldenförmigen Einschnitt und eine großzügige Glasfront zum Schlossgarten. Zwei Kuppeldächer sorgen in den Hörsälen für ein offenes Raumgefühl. Sie ragen an der höchsten Stelle 1,25 m über die Oberkante der 45 cm dicken Stahlbetondecke heraus.

Die Erschließung des neu entstandenen Gebäudes erfolgt über den Bestand. Hier musste auf engsten Raumverhältnissen im Bestand rund 7 m ausgehoben werden. Anschließend wurden die Außenfundamente des Schlosses durchbrochen und der Neubau so unterirdisch an den Bestand angeschlossen.

BESONDERHEITEN

Die Schalung für die freigeformten Gewölbedecken wurde bei LEONHARD WEISS in der eigenen Arbeitsvorbereitung geplant und die Fertigung erfolgte in der neuen Schalhalle.

MASSEN

250 t Stahl
2.200 cbm Beton

Berufliche Oberschule FOS/BOS, Unterschleißheim

Auftraggeber: Landkreis München
Bauzeit: 20 Monate Baujahr: 2013 - 2014

Die Berufliche Oberschule FOS/BOS mit Mehrfachsporthalle in Unterschleißheim wurde im Ortsteil Lohhof errichtet. Sie besteht aus mehreren Bauteilen.

Im südlichen Bereich befindet sich ein 5-stöckiges Schulgebäude mit Innenhof überdacht von einer Glaskuppel. Nördlich daran anschließend erstreckt sich der Pausenhof, der Werkstattriegel mit dem Mensabereich und den einzelnen Werkstätten. Der gesamte Bereich ist mit einer Tiefgarage unterkellert. Als Abschluss im Norden steht die für die Volleyballbundesliga ausgelegte Dreifachsporthalle.

Die gesamte Schule ist in der klassischen Stahlbetonbauweise mit aussteifenden Kernen und Lochfassade errichtet, die im Sockelbereich durch eine vorgehängte Betonfertigteilfassade abgeschlossen wird. Die Tiefgarage ist mit einer hochwertigen Abdichtung und einer Gußasphaltdecke versehen. Die Tiefgaragendecke wurde aufgrund der hohen energetischen Anforderungen mit einer Abhangdecke aus Holzwollemehrschichtplatten versehen, die als Installationsebene dient. Die einzelnen Geschossdecken sind zum Innenhof hin auskragend und daher vorgespannt. Die Sporthalle wird von frei spannenden Stahlträgern mit ca. 32 m Länge und 1,5 m Höhe überspannt.

MASSEN

2.000 t Stahl (Bewehrung)
13.000 cbm Beton
BRI 105.390 cbm
BGF 23.640 qm

 

Gymnasium, Abtsgmünd

Auftraggeber: Stiftung katholische freie Schule der Diözese Rottenburg
Bauzeit: 9 Monate Baujahr: 2011 - 2012
Erstellung eines Gymnasiums für ca. 500 Schüler und 50 Lehrkräfte mit Mensa

Sichtbeton Klasse 3 mit Brettstruktur
Fertigteile in Farbbeton (anthrazit)
Abwicklung Erd- und Rohbauarbeiten ebenfalls durch LEONHARD WEISS

Hochschule Film und Fernsehen / Staatl. Museum für Ägyptische Kunst, München

Anspruchsvolles Bauvorhaben mit interessantem Innenleben

Auftraggeber: Land Bayern, vertreten durch Staatliches Bauamt 2, München
Bauzeit: 22 Monate Baujahr: 2007 - 2009
Das unterirdisch angeordnete Museum wird durch langgestreckte hallenartige Räume geprägt. Die Ausführung der Wände, Decken und Ausstellungsvitrinen erfolgte mit schwarz-eingefärbtem Beton, Sichtbetonklasse 2 als WU-Konstruktion. Den Eingangsbereich zum Museum überragt das 20 m hohe Portal mit ocker-eingefärbtem Beton und farbigem Zuschlag, sichtbar bleibenden Schüttlagen und gestockter Oberfläche. Die Hochschule unterteilt sich in zwei Bereiche - den fast fensterlosen Sockelbereich mit ocker-eingefärbten Sichtbeton (gestockt) und dem aufgesetzten Glaskörper. Getragen wird der Glaskörper von zwei Stahlbeton-Verbundfachwerkträgern 150 x 10 m, die das Foyer, Kino und die Studios überspannen.

Abmessungen 150 m x 40 m
2 Unter- und 5 Obergeschosse
35.000 cbm Beton
110.000 qm Schalung
4.900 t Betonstahl

Hauptfeuerwache, Esslingen

Neue Heimat für die Feuerwehr

Auftraggeber: Stadt Esslingen
Bauzeit: 11 Monate Baujahr: 2006 - 2007
Das Gebäude hat eine Nutzfläche von 4.200 qm. Im Untergeschoss befinden sich eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen und die kleine Fahrzeughalle. Der Hauptzugang zur Feuerwache im Erdgeschoss, mit der großen Fahrzeughalle mit 12 Stellplätzen und der KFZ-Werkstatt, befindet sich in den Pulverwiesen. Im Zwischengeschoss befinden sich Gymnastikräume, Elektro- und Funkwerkstätten, Lagerflächen, Technikräume und der Bereich der Jugendfeuerwehr. Im 1. OG sind weitgehend Schulungs- und Mehrzweckräume der Hauptamtlichen angesiedelt. Im 2. OG wurde die gemeinsame Leitstelle der Feuerwehr und des DRK eingerichtet. An der östlichen Stirnseite des 80 m langen und 30 m breiten fünfstöckigen Flachdachbaues wurde in Sichtbeton noch ein 26 m hoher Schlauchtrocken- und Übungsturm errichtet.